Ortsverein

Kalender „So war Süßen“ erinnert an alte Zeiten

Ab sofort ist er wieder zu haben. Pünktlich zur Weihnachtszeit hat die Süßener SPD wieder ihren teils farbigen Jahreskalender mit historischen Aufnahmen aus der Geschichte der Stadt an der Fils fertig gestellt. Unter dem Motto „So war Süßen“ wird das Bilddokument bereits zum 38. Mal veröffentlicht. Vom Verkaufserlös werden wieder Beträge abgezweigt, um damit ehrenamtliche Projekte in Süßen zu unterstützen.

Der Kalendermacher Eberhard Herrmann hat sich zusammen mit der Diplomarchivarin Carola Eberhard erneut auf historische Spurensuche in den Archiven und bei vielen Bürgerinnen und Bürger begeben, um eine interessante Bildauswahl zusammenstellen zu können. Bei seiner Arbeit überrascht er immer wieder Süßener mit einem Telefonanruf oder einem Besuch, wenn es darum geht, Fotografien oder abgebildete Personen zu identifizieren. Die Süßener SPD bedankt sich sehr herzlich für diese wertvolle Unterstützung.

Der Kalender zeigt in diesem Jahr zum Beispiel Bilder der 50er Feier des Jahrgangs 1950/51 und eine Gruppe des Jahrgangs 1970 bei ihrer Konfirmation, alle mit Namenslisten. Der VfR Süßen feiert sein 100jähriges Jubiläum. Der Schwäbische Albverein erweckte vor 40 Jahren die Tradition des Hahnentanzes zu neuem Leben. Zu diesen Ereignissen haben wir schöne Aufnahmen gefunden. Fotos des ehemaligen Ortsbaumeisters Hanns Brühl von alten Straßenzügen runden unseren Kalender ab.

Der Kalender kann zum Preis von 9 Euro bei der Papeterie Kelsch, der Metzgerei Hirsch, Zeitungs- und Tabakwarenfachgeschäft Gerstenbrand in der Bahnhofstr. 15 Bäckerei K.-H. Vesenmaier, Öschstr.2 und in der Praxis Doktor Monika von Meiß erworben werden. Außerdem erhalten sie den Kalender bei Eberhard Herrmann in der Filsstr. 19 (6262).

SPD Ortsverein Süßen
Foto: Foto Dehnert

Die Luftaufnahme zeigt Süßen im Jahr 1994. Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) wurde eröffnet. In den Stiegelwiesen wird gerade der Friedhof erweitert. In der Bildmitte sehen wir die Firmengebäude der Firma Georg Kayser in der Brunnenstraße. Sie entstanden zuerst in den Jahren
1925 wurden 1935 erweitert und später modernisiert. Rechts im Bild stehen noch die Gebäude der Württembergischen Wollgarnfabrik Finckh KG, die 2005 abgebrochen wurden.

 

 

 

 

SPD Ortsverein Süßen
Foto: S. Bressmer

Holzmacher in der „Stapfagass“.  Im Volksmund wurde die Gartenstraße so genannt, denn es war früher eine Sackgasse und es gab lediglich einen Fussweg in die Heidenheimer Straße. Sehr schön ist zu sehen, dass fast jedes Haus Staffeln zum Hauseingang hatte. Die Holzmacher sind wahrscheinlich Fremdarbeiter. Auf der rechten Seite die Häuser Bressmer, Mayer, Ströhle, Grill, Hartmann, links Simeoni, Dürner, Nagel.

 

 

 

 

 

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Foto: Hans Brühl

Heidenheimer Straße, von rechts Kolonialwaren Karl Hoffmann, Haus Müller, Bekleidungshaus Karl Weiss, Fahrradgeschäft Thurner, Alte Marienkirche. Das Haus Gretzinger/Riegert vor der Kirche wurde für den Durchbruch der Lange Straße in den 1950er Jahren abgebrochen